Schulförderverein – Was ist das?

Schulfördervereine dienen heutzutage als gemeinnützige Fördervereine der Förderung der Bildungs- und Erziehungsanliegen einer Schule, seltener mehrerer Schulen. Sie sind in der Regel ein Zusammenschluss von Eltern, Erziehungsberechtigten, Lehrkräften, Kindern, Jugendlichen, Erziehenden, Freundinnen und Freunden, Ehemaligen und anderen Förderern, wie Unternehmen, freiberuflich Tätigen und sonstigen engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die ergänzend zu den etatmäßigen Mitteln die Anliegen einer Schule, ihrer Schülerinnen und Schüler unterstützen wollen.

Schulfördervereine sind – neben Stiftungen, Unternehmen (Sponsoren) und Privatpersonen – für Schulen in Deutschland die wichtigsten Drittmittelgeber und können aber auch zu einer Verschärfung von sozialen Ungleichgewichten beitragen

Schulfördervereine gewähren nicht nur finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung von Lernmitteln, Computern, schulergänzenden Bildungs- und Betreuungsangeboten (u.a. im Rahmen der Ganztagesschule), sondern spielen auch eine wichtige Rolle für den sozialen Ausgleich und bei der Öffnung der Schulen zu ihrem gesellschaftlichen Umfeld; so etwa bei Tagen der offenen Tür, Schulfesten, Unternehmenskontakten, berufspraktischen Projekten, Klassenfahrten, Auslandskontakten und in der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, wie Sportvereinen, Sozialdiensten, Museen, Theatern, Musikschulen etc.

Schulfördervereine werden zunehmend die organisatorischen Hilfsmittel sein, da sie als privatrechtlich organisierte eingetragenen Vereine oft Möglichkeiten eröffnen, die staatlich-kommunale Schulen bisher nicht haben, etwa ohne lange Entscheidungswege Hilfs- und Honorarkräfte einzustellen, Projekte zu fördern und zu organisieren, Kantinen, Schulcafes und Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben.

Schulfördervereine sind daher Institutionen des Handelns sich freiwillig engagierender Bürgerinnen und Bürger, Spender und Stifter eines freiheitlich-demokratischen Gemeinwesens

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