Berufsorientierung, Berufsbildung, OiB, BORS, BOGY, Wege zur Berufsfindung, … – all diese Aspekte vereint die Georg-Kropp-Schule in Wüstenrot in ihrem Profil „Berufsqualifizierung“. Als Werkrealschule und Gemeinschaftsschule steht nicht nur die Berufsorientierung auf unserer Agenda sondern auch die Studienorientierung, die nach und nach ausgebaut werden soll.

Trotz Ausbildungsplatzüberschuss und Zeiten der wirtschaftlichen Veränderungen wird es für die zukünftigen Auszubildenden immer schwieriger, einen Ausbildungsplatz zu finden. Oftmals sind es falsche Vorstellungen oder die Unkenntnis über Ausbildungsberufe und Ausbildungsbetriebe vor Ort sowie Erwartungen der Betriebe, die es den Schülerinnen und Schülern erschweren, einen geeigneten Ausbildungsberuf bzw. Ausbildungsplatz zu finden bzw. zu erhalten. Mit dem Berufswahlkonzept zur Berufsqualifizierung an der Georg-Kropp-Schule wollen wir die Schülerinnen und Schüler optimal auf ihren weiteren Weg vorbereiten.

Die Übertrittszahlen der vergangenen Jahre von Schule in Beruf bestätigen den Erfolg unserer Arbeit, so dass pro Jahrgang nahezu alle Schülerinnen und Schüler in weiterführende Schulen oder in die Ausbildung entlassen werden.

Die Georg-Kropp-Schule ist die richtige Schule für Schülerinnen und Schüler, die in heterogenen Lerngruppen ihren individuellen Begabungen, Leistungen und Interessen entsprechend gemeinsam ihren Weg bis zur Klasse 9 oder 10 gehen wollen.

Dabei haben die vorberufliche Bildung und die Berufs- sowie Studienorientierung zentrale Bedeutung. Deshalb ist der Unterrichtsbereich „Berufsbildung – Berufsqualifizierung“ besonders wichtig. Hier erhalten Schülerinnen und Schüler in Zusammenarbeit mit Betrieben, Berufsberatern, anderen außerschulischen Institutionen, Experten, ehemaligen Schülern und vielen anderen Hilfen für die Berufswahl und machen erste Erfahrungen mit Berufen.

Hierbei kennzeichnen vor allem folgende Profile und Schwerpunkte unsere Schule:

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 In dem Fächerverbund Wirtschaft – Arbeit – Gesundheit und den Wahlpflichtfächern Natur und Technik, Gesundheit und Soziales sowie Wirtschaft und Informationstechnik werden grundlegende berufsspezifische Inhalte vermittelt, gefördert und gefordert. Bei der Berufswegeplanung hat der Fächerverbund Wirtschaft – Arbeit – Gesundheit in der Werkrealschule eine Leitfunktion. In der Gemeinschaftsschule übernimmt diese Aufgabe der Fächerverbund EWG (Erdkunde – Wirtschaftskunde – Gemeinschaftskunde).

Im Bereich Informatik erlangen die Schülerinnen und Schüler grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten in der Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie der Präsentation und Bildbearbeitung. Informatikunterricht gibt es durchgehend von Kl. 5 – 10!

Unser Profilunterricht steht unter dem Motto „Wir können etwas – Wir sind wer“. Einerseits wird hier die Methodenkompetenz der Schüler kontinuierlich trainiert und anderseits stellt dieses Profil einen Bereich des „Sozialen Lernens“ dar, in dem die Jugendlichen auf vielfältige Art und Weise miteinander arbeiten.

Ein Beispiel hierfür ist das Projekt „Von Generation zu Generation“; eine Kooperation mit dem Seniorenzentrum Martha Maria, bei der die Schülerinnen und Schüler Altennachmittage, Rollstuhltraining u.v.m. mit den Bewohnern des Altenheims durchführen