In Zeiten wirtschaftlicher Krisen wird es für SchülerInnen als zukünftige Auszubildende immer schwieriger, einen Ausbildungsplatz zu finden. Viele haben aber auch falsche Vorstellungen oder Unkenntnis über Ausbildungsberufe und Ausbildungsbetriebe vor Ort. Manchmal stehen sich die Jugendlichen auch selbst im Weg, einen Ausbildungsplatz zu finden oder sich um eine Bewerbung zu kümmern. Aus diesem Grund haben sich die ehrenamtlichen Paten gefunden, um diesen Schülern bei der Bewerbung oder Ausbildungssuche persönliche Hilfestellung zu bieten. Wichtiger Bestandteil dieser Patenschaft ist die beiderseitige Freiwilligkeit der Beziehung. Die Paten arbeiten nur mit Genehmigung und Unterstützung der Eltern, das heißt aber auch, dass sie keine Erziehungsaufgaben übernehmen.

Angebot der Paten:

  • Hilfestellung bei der Berufsfindung.
  • Hilfe bei der Suche nach Praktikums- bzw. Ausbildungsplätzen
  • Unterstützung beim Berichtsheft (im 1. Ausbildungsjahr) führen.
  • Unterstützung beim Lernen.

Erwartungen an die SchülerInnen:

  • Der Umgang miteinander ist ehrlich, aufrichtig und höflich.
  • Die SchülerInnen bringen selbst Vorschläge und Ideen ein.
  • Sie informieren die Paten über den aktuellen Stand in Sachen Schule, Bewerbungenund sonstige Anlässe (z.B. Probleme, …).
  • Bereitschaft, auch in den Ferien ein Praktikum zu machen.
  • Zuverlässigkeit (Termineinhaltung, rechtzeitige Benachrichtigung bei Verhinderung, …)

Um einen Paten zu erhalten,

  • müssen die SchülerInnen ihr Interesse (Einverständniserklärung) an einer Patenschaft erklären,
  • sollten die Jugendlichen und deren Eltern zu einem ersten Treffen mit Paten undKlassenlehrern zum Kennen lernen kommen.

Anhand des Profils der SchülerInnen und dem ersten „Beschnuppern“ beim Kontakttreffen werden die SchülerInnen den Paten zugewiesen. Die Patin bzw. der Pate treffen sich mit den Schülern und deren Eltern, um das weitere Vorgehen zu besprechen.Die Patenschaft beginnt Ende Klasse 8 und endet im Regelfall mit Abschluss des 1. Lehrjahres. Mit beiderseitigem Einverständnis kann die Patenschaft auch verlängert werden. Während der Schulzeit ist der Klassenlehrer im Falle eines Abbruches oder sonstigen Problemen (Kontaktaufnahme, …) Schaltstelle zwischen Paten und Schülern, auch, um weitere interessierte SchülerInnen zu vermitteln, die im ersten Durchlauf nicht zum Zuge gekommen sind.

Die Patenschaft gilt für jede und jeden, der die Unterstützung von Paten möchte. Da die Patenschaft freiwillig und unentgeltlich ist, sind weder die Paten noch die SchülerInnen dazu verpflichtet die Zusammenarbeit fortzuführen, wenn kein Interesse mehr an der Patenschaft besteht. Ein offenen Gespräch zum Abschluss ist in diesem Falle für beide Seiten hilfreich, so dass das Verhältnis nicht im Streit oder mit Enttäuschung endet.

Als Schule ist es unsere wichtigste Aufgabe, unsere Schülerinnen und Schüler optimal auf die Berufsausbildung vorzubereiten. Mit den Paten als zusätzliche Partner können wir diese Aufgabe noch intensivieren.

Ehrenamtliche Schulpaten

 „Bürger für Bürger“

sammet

Brigitte Sammet

Rentnerin, ehemalige Erzieherin / Kindergartenleiterin

 Kann ich Dich bei Deiner Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche unterstützen und Dir Hilfe sein?

 Gemeinsam sind wir stärker!

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schoch

Helmut Schoch

Industriemeister Fachrichtung Metall,

Ehrenamtlicher Prüfer bei der Industrie- und Handelskammer Stuttgart

 Als Pate möchte ich meine Kenntnisse und Fähigkeiten weitergeben!

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Kamischke

Bettina Kamischke

Krankenschwester, Klinikum am Weissenhof

Nach der mittleren Reife habe ich meine Krankenpflegeausbildung in Wuppertal gemacht. 1993 mein staatliches Examen. Heute bin ich Stationsleiterin auf einer Suchtstation im Klinikum am Weissenhof.

Mein Beruf macht mir immer noch viel Spaß und auch Euch wünsche ich, dass Ihr einen Beruf erlernt, der Euch viele Jahre Spaß macht. Hast DU Interesse an der Pflege, dann mach ein Schnupperpraktikum bei uns.

Ich unterstütze, wo ich nur kann!

 

Bewerbungsunterlagen für einen Schulpaten