Japan und Atomkraft

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Die Ereignisse in Japan hinterlassen auch Spuren bei den Schülern der GWRS-Wüstenrot! Die Schülermitverwaltung regt die Thematisierung im Unterricht an.

Am Freitag, den 25.03. 2011, trafen sich alle Schüler der Werkrealschule Wüstenrot um 11.20 Uhr auf dem Pausenhof, um eine beeindruckende Präsentation der zuvor erarbeiteten Ergebnisse zu gestalten und anzuschauen. Anlass war eine Veranstaltung zum Gedenken an die Opfer der Katastrophe in Japan, welche durch eine Initiative der SMV ins Leben gerufen wurde.

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Alle Klassen, ausgenommen der beiden achten Klassen, die sich momentan in einem Berufspraktikum befinden, hatten hier die Möglichkeit, die Geschehnisse in einem Projekt zu verarbeiten und zu präsentieren.

Die Klasse 5a verdeutlichte die Auswirkungen der Katastrophe in künstlerischen Arbeiten, die Klasse 5b stellte Plakate zur Entstehung von Erdbeben und Tsunamis aus. Auch die Schüler der Klasse 6 entschieden sich für eine künstlerische Darstellung der Zerstörung in Japan. Die Klasse 7a erstellte Plakate, welche das fatale Ausmaß von Naturkatastrophen behandelten. Besonders imposant erschien die Formation der Klasse 7b auf dem Pausenhof. Die Siebtklässler stellten mit Bannern eine Demonstration gegen Atomkraft nach. Die Klasse 9a beschäftigte sich mit den unterschiedlichen Strahlungsarten sowie den Gefahren durch radioaktive Strahlung. Der Aufbau von Atomkraftwerken, wie diese funktionieren und welche Vor- und Nachteile die Atomenergie bietet, wurde von den Schülern der Klasse 9b erklärt. Auch ein Modell des AKW Fukushima konnte betrachtet werden.

Die Zehntklässler zeigten letztendlich den Zusammenhang zwischen der Plattentektonik und der Katastrophe in Japan auf. Abgeschlossen wurde die Veranstaltung durch ein Gebet und eine Gedenkminute.

Im Anschluss daran konnten alle Schüler auf einem Banner unterschreiben, das im Schulgebäude ausgehängt wurde, um an die Opfer zu erinnern.

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