Die wichtigsten Regelungen:

Inzidenz von 165 maßgeblich
Die wesentlichste Änderung betrifft den maßgeblichen Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner, der für die Untersagung des Präsenzunterrichts mit Ausnahme der Notbetreuung maßgeblich ist. Er wird von bisher 200 auf 165 herabgesetzt.

Sofern also in einem Stadt- oder Landkreis das zuständige Gesundheitsamt eine seit drei Tagen in Folge bestehende Sieben-Tages-Inzidenz von mehr als 165 Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner festgestellt und ortsüblich bekannt gemacht hat, ist der Präsenzunterricht ab dem übernächsten Tag einzustellen

Wechselunterricht
Sofern die Sieben-Tage-Inzidenz von 100 an drei aufeinander folgenden Tagen überschritten ist, sieht das Infektionsschutzgesetz vor, dass ab dem übernächsten Tag auf Wechselunterricht umzustellen ist. Allerdings ist der Wechselunterricht, im Vergleich zur bisherigen Landesregelung, nun in jedem Fall verbindlich umzusetzen, auch wenn das Abstandsgebot ohne diese Maßnahme gewahrt werden könnte.

Anzahl der Testungen pro Woche
2 Testungen pro Woche sind nun Pflicht, unabhängig von der Anzahl der Tage in Präsenz.
Ausnahme: Die Schülerin, der Schüler oder die Lehrkraft ist nur an einem Tag in der Schulwoche in Präsenz an der Schule.